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Gero
Bürger
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Anmeldungsdatum: 14.11.2007
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Beitrag Titel: Verwaltung kratzt an der Wallringsatzung
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12266727

Wie dem aktuellen Bericht der BZ zu entnehmen ist, hält sich die Verwaltung erneut alle Türen offen, um Eingriffe in den Wallrung vornehmen zu können - und diese Eingriffe gingen in der Vergangenheit nicht immer positiv für den Wallring aus. Es wird höchste Zeit, dass die Verwaltung dem Wallring künftig Ruhe gönnt, Wir brauchen weder vier (!) neue Bebauungspläne noch brauchen wir eine von der Verwaltung beschworene "Weiterentwicklung", da die Verwaltung in dieser Hinsicht jedes Vertrauen verspielt hat. Das zeigen unglaubliche Bausünden, die die Verwaltung zu verantworten hat und es wäre höchste Zeit, die dafür Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen.

So ist nicht nachvollziehbar, dass die Verwaltung über 50% der gegenwärtig unter dem Schutz der Wallringsatzung stehenden Straßen aus ihren neuen Plänen ausgeklammert hat. Dass die Bürger dahinter erneute Attacken auf den Wallrring vermuten, ist sonnenklar.Auch dass Gastronomie im Wallring künftig zugelassen werden soll, ist nicht hinzunehmen. Durch all diese mehr oder weniger großen Maßnahmen droht der Wallring zu zerfasern und auszubluten. Man sollte ihn also zufrieden lassen und nicht zu fragwürdigen "Weiterentwicklungen" schreiten. Akzeptabel ist lediglich der Ersatz von Bäumen und Pflanzen und die Instandhaltung des Wegenetzes. Alles andere gehört verboten!

Laut BZ bemerkt der Architekt Harald Wolff aus der Adolfstraße ahnungsvoll: "Die Verwaltung will die Wallringsatzung massakrieren."

Dazu darf es nicht kommen, denn was eine wildgewordene Verwaltung jetzt oder künftig an Schaden am Wallring anrichtet, ist nicht wieder gut zu machen.
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Ob Sonne, Donner oder Regen, schuld ist Hoffmann allerwegen!
Duffer
Welfe
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Die "Bausünden" (welche genau?) sind alle im Einklang mit der aktuellen Wallringsatzung entstanden, und nicht ein Produkt der neuen vier Bebauungspläne, das sollte man zuallerst einmal festhalten. Es kann also keiner Rede davon sein, dass der aktuelle B-Plan vor Fehlentwicklungen schützt, denn dann würde sich niemand über sie beschweren.
Was bekannt wurde an angeblichen Verstößen gegen die Wallringsatzung begründen kaum die Fehlentwicklungen am Wall. Übrigends müssen sich Neubauten nicht nach Baugesetzbuch nicht in die Umgebung einfügen, da das Einfügegebot, nachdem sich Neubauten in die nähere Umgebung einfügen müssen, dank Wallringsatzung nicht gilt, sondern nur die darin darin enthaltenen Punkte erfüllen, die allerdings eine aesthetische Beurteilung ausschließen. Soll heißen: Wem was gefällt ist egal, solange Geschossigkeit, GFZ, GRZ etc stimmen. Gäbe es keine Wallringsatzung würde das "Geschmäckle" ein Rolle spielen, so nicht.

Der "Wallring" ist kein Wallring, sondern eine Promenade, und wurde so und nicht anders von Krahe konzipiert. Es handelt sich also um eine, plump gesagt, "Spazierstraße", deren Zweck es ist den Bewohnern der Stadt Erholung und Zeitvertreib zu bieten. Von Anfang an war der Wallring also ein Ort, der besonders öffentlichen, gemeinschaftlichen Interessen aller Bürger(lichen) dienen sollte. Genau deshalb hat sich Krahe z.B. an einigen Stellen dagegen gewehrt, dass man Berieche, die eigentlich Parks werden sollten, geschleift wurden, und Privatgrundstücke entstanden, die man zur Finanzierung der Umbaumaßnahmen brauchte. Ein Beispiel findet man in einem Brief Krahes, wo er gegen die Privatisierung des Carls-Bollwerks protestiert.
Dass einige Anwohner nur ihr Eigeninteresse verfolgen, indem sie weniger Öffentlichkeit fordern, und auch gegen mehr Gastronomie sind schadet in erster Konsequenz dem Grundgedanken Krahes, und schließlich auch dem Wallring, der dann ohne Nutzungen auskommen muss, für die er gedacht ist.

Der Wallring war schon immer ein allgemeines Wohngebiet, und auch so gedacht. Würde er zu einem reinen Wohngebiet degradiert, würden Ich, meine Freundin, und unsere Kollegen ja sogar unseren Job verlieren, weil wir dort arbeiten. Und nicht nur wir, denn es gibt mehr Menschen, die am Wallring arbeiten, wie es Menschen gibt, die dort wohnen. Das ist laut Wallringsatzung ja auch zulässig. Es ist auch kein Problem, alles Gebäude in Büros umzuwandeln, laut Wallringsatzung.

Leider hat sich für mich auch in einer Konkreten Planung herausgestellt, dass das "Bürgerforum-Wallring" dem Wallring eher schadet als hilft. In diesem Fall war es so, dass eine Straßenkreuzung, und zwar die am Hohen Tor zurückgebaut werden sollte, und dort ein öffentlicher Platz entstehen sollte, bzw. die Platzform wie Krahe sie vorgesehen hatte wiederhergestellt werden sollte. Das fing an bei dem Straßenverlauf, ging über das original Material bis hin zur Möblierung. Alles zwar modern, aber ganz klar an Krahes Planungen orientiert. Dazu schreibt das Bürgerforum Wallring:

"Diese geplante Baumaßnahme hat bei den Anwohnern am Hohetorwall Entsetzen ausgelöst. Man fürchtet einerseits um die wunderschönen Grünflächen und den alten Baumbestand, als auch um die Tatsache, dass die neu zu schaffenden begehbaren Flächen mitsamt der geplanten Sitzbänke leicht zum nächtlichen Gelageort werden können. Eine umgestaltung dieser Reizvollen Flächen ist überdies völlig unnötig."

Dafür, dass nicht circa 30 neue Bäume gepflanzt, und keiner gefällt wird, gafür dass die Sonnenstraße nicht um 50% ihrer Fahrbahn eingedampft wird, dafür dass die Bürgersteige nicht um teilweise die dreifache Fläche wachsen, und dass der MIV reduziert wird, dafür bedankt euch bitte auch bei den selbstlosen Schützern des Wallringes, und der netten Dame, die andere Menschen nicht vor ihrer Haustür sehen möchte.
BS-Exciter
Adel
Adel
Anmeldungsdatum: 06.10.2006
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Hallo Duffer,

danke wie immer für Deine interessanten Einblicke. Hast Du konkret zeigbare Pläne zum Thema "Hohetor"? Weil ich mir das eben nicht so genau vorstellen kann.
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Eine neue Signatur ist in Arbeit.... stay tuned...
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Duffer
Welfe
Welfe
Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 437
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Ja, die habe Ich, die darf Ich aber leider nicht veröffentlichen. Das Projekt ist tot, und seitens der Verwaltung und aller anderen Beteiligten soll die Sache jetzt auch ruhen.

Der Unterschied zwischen jetzt und der Planung ist etwa der zwischen Bohlweg vor und nach Umbau. Da stammte das Umbaukonzept, wenn auch nur das grobe städtebauliche Konzept auch von Prof. Ackers.
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