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Gero
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Beitrag Titel: Ostumfahrung Flughafen
Wie die BZ berichtet, favorisiert der Rat nunnehr mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP die Ostumfahrung des Flughafens im Zuge der ehemaligen Grasseler Straße.

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/11750665

Dagegen erhebt sich nun neuer Protest der Naturschützer, da dafür 5 Hektar Wald geopfert werden müssen. Gegen die Variante mit der Durchfahrt Waggum (Westumfahrung) gibt es aber ebenso Protest. Damit erhebt sich die Frage, ob die Autofahrer künftig fliegen sollen, wenn sowohl Ost- als auch Westumfahrung einigen Leuten nicht passen. Board
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Zuletzt bearbeitet von Gero am 18.02.2010, 17:34, insgesamt einmal bearbeitet
BS-Exciter
Adel
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Ich war immer für einen Tunnel. Der sollte - ich bin zwar dafür kein Experte - in einer offenen Bauweise gebaut werden können und nicht so teuer sein. Da bleibt natürlich die Frage nach dem Unterhalt, Verkehrssicherheit, etc....
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Eine neue Signatur ist in Arbeit.... stay tuned...
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Peter
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Beitrag Titel: weder Tunnel noch Ostumfahrung
Lasst Euch nicht von der BZ verarschen: Alles Quark, reine Ablenkung.
Lest nur mal den Text der "Resolution" (kein verbindlicher noch umzusetzender Beschluß!!!)

Es liegt noch nicht einmal ein Verkehrs-Netzkonzept bei der zuständigen Landesbehörde vor... wie sollte es auch, dafür wäre ein Gesamt-Infrastrukturkonzept mit Verkehrsströmen zum geplanten VW-Tag- und Nacht - Luftfrachtdrehkreuz die Voraussetzung. Aber das möchte VW noch nicht offenlegen.

Hier für die BZ-Gläubigen die Beschlossene "Resolution":

Zitat:
CDU – Fraktion FDP – Fraktion
Platz der Deutschen Einheit 1 Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig 38100 Braunschweig
Adressat
Oberbürgermeister Dr. Hoffmann
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Gremium Sitzungstermin
Rat 16. Febr. 10
Betreff
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH, Ostumfahrung der
Start- und Landebahn
Der Rat der Stadt wird gebeten zu beschließen:
1. „Der Rat der Stadt spricht sich für eine Ostumfahrung mit Fuß- und Radweg als Ersatz für den im Zuge der Verlängerung der Start- und Landebahn der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH entfallenden Teil der Grasseler Straße aus.
2. Die Verwaltung wird aufgefordert, in diesem Sinne die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH zu bitten, gegenüber der Planfeststellungsbehörde bei der nach dem Urteil des
Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg vom 20. Mai 2009 vorzunehmenden Abwägung der Umfahrungsalternativen das besondere Interesse der Stadt Braunschweig, insbesondere
der betroffenen Bevölkerung an einer Ostumfahrung mit Fuß- und Radweg hervorzuheben.“
Begründung:
erfolgt mündlich


Na, bemerkt? ... wird aufgefordert, zu bitten...
... alles nur Eiertanz und getretener Quark.


Und hier das, was CDU/FDP, SPD, und Teile der Grünen nicht wollen:
Zitat:
BIBS-Antrag Zu TOP 28.5: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH,
Ostumfahrung der Start- und Landebahn
Der Rat der Stadt möge beschließen:
„Die Verwaltung wird um Darlegung des Gesamtinfrastrukturkonzeptes und Gesamtverkehrskonzeptes bezüglich der geplanten Erweiterung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg gebeten.
Diese Darstellung soll aufgeschlüsselt erfolgen nach Lagerhallen,
Güterumschlagplätzen, Produktions-, und Fertigungsstätten, Speditionen sowie mit Blick auf das Verkehrskonzept Autobahnzufahrten, ÖPNV-Anbindungen mit Schülertransporten, Nahversorgungseinrichtungen und Straßenverläufe mit Verkehrsflüssen beinhalten.“
Begründung
Erfolgt mündlich

... wurde abgelehnt.

Hier schon mal ein bischen mehr Hintergrundwissen:

Schnelleckes nur schwaches Dementi
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Gero
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Beitrag Titel: Re: weder Tunnel noch Ostumfahrung
Peter hat folgendes geschrieben:
Lasst Euch nicht von der BZ verarschen: Alles Quark, reine Ablenkung.
Lest nur mal den Text der "Resolution" (kein verbindlicher noch umzusetzender Beschluß!!!)


"Der Rat der Stadt spricht sich für die Ostumfahrung aus" - da die Ratsmehrheit von CDU und FDP diese Forderung an den Rat stellt, wird es dazu auch kommen. Es besteht keine Veranlassung, daran zu zweifeln, denn die Westumgehung ist vom Tisch. Andere Alternativen gibt es nicht, die Tunnellösung ist unbezahlbar - also wird die Ostumfahrung nach entsprechender Planfeststellung auch realisiert.

Peter hat folgendes geschrieben:
Schnelleckes nur schwaches Dementi


Die Schnellecke Group hat ein Interesse dementiert, gegenteilige Behauptungen beruhen auf unbewiesenen Spekulationen und Märchenerzählungen. Im übrigen wäre ein logistisches Drehkreuz am Flughafen mit weiterer Industrieanasiedlung sehr wünschenswert: Bringt es doch Arbeitsplätze, Gewerbesteuern und eine bessere Auslastung des Flughafens. Damit würde ein Forschungsflughafen entstehen, der mit Produktionsbetrieben, Autozulieferern und Logistikunternehmen industriell unterfüttert ist - der Wunschtraum eines jeden Kommunalpolitikers!

Wollen wir also hoffen, dass sich die Schnellecke Group doch noch für eine Ansiedlung am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg gewinnen lässt, wo sie Luftfracht und Autobahninfrastruktur günstig nutzen kann! Idea
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Zuletzt bearbeitet von Gero am 19.02.2010, 18:57, insgesamt einmal bearbeitet
Duffer
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Logistik bringt erst einmal extrem hohen Landverbrauch und genauso hohe Emmissionen mit sich. Riesige Hallen müssen gebaut werden, an denen pausenlos Lastwagen andocken und ihre Ware umschlagen. Eine Wertschöpfung findet nicht statt. Genauso gibt es im Bereich der Logistik kaum Arbeitsplätze oder Gewerbesteuereinnahmen.
Wir haben vom Büro aus zur Zeit mit einer Stadt mit Flughafen zu tun, und da hat das nicht so funktioniert. Obwohl die Flächen für Gewerbe mehr als verdoppelt wurden binnen 15 Jahren ist die Anzahl der Arbeitsplätze praktisch unverändert geblieben. Lagerhallen brauchen einen Vorarbeiter keine Hand voll Gabelstaplerfahrer und einen Nachtwächter, können aber gut mal einen Hektar groß sein und nochmal das doppelte an Parkplätzen verbrauchen. Außerdem lohnt sich Logistik nur als Cluster mit vielen Unternehmen, sonst kann man Waren gar nicht umschlagen. Flächen solchen Außmaßes gibt es aber nicht in Braunschweig.

Zum Thema Ost-Umfahrung ist mit Sicherheit noch gar nichts klar. Der Rat kann nicht selber planen, und der Verwaltung auch nicht sagen, wie sie es machen soll, sondern nur ja oder nein sagen. Dazu gibt es aber noch nichts.
Eine West-Umfahrung ist deshalb auch nicht so unwahrscheinlich, weil Bienrode ja gerade eine Umfahrung geplant bekommen hat, ohne das es Handlungsbedarf gäbe.
Gero
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Duffer hat folgendes geschrieben:
Logistik bringt erst einmal extrem hohen Landverbrauch und genauso hohe Emmissionen mit sich. Riesige Hallen müssen gebaut werden, an denen pausenlos Lastwagen andocken und ihre Ware umschlagen. Eine Wertschöpfung findet nicht statt. Genauso gibt es im Bereich der Logistik kaum Arbeitsplätze oder Gewerbesteuereinnahmen. .


Es geht hier nicht nur um Logistik, sondern um eine breite Ansiedlung von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben im Raum Bienrode-Kralenriede-Waggum. Dabei wäre eine Spedition wie Schnellecke nur ein einzelnes Mosaiksteinchen in einem größeren Verbund. Dass solche Betriebe auch die Umgebung tangieren, ist eine Binsenweisheit. Wenn Städte nicht sterben sollen, brauchen sie solche Cluster - die Kommunen in Ost und West versuchen sich händeringend daran und sind glücklich, wenn sie überhaupt ansiedlungswillige Unternehmen finden. Da ist Bedenkenträgerei fehl am Platze.

Und natürlich zahlt auch ein Zweigbetrieb, wie es die Schnellecke Group in Kralenriede wäre, ein gerüttelt Maß an Gewerbesteuer. Frag mal die Stadt, was ihr die Volkswagen Financial Services AG. für stramme Steuereinnahmen bringt - eine Tochter von VW Wolfsburg!
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Duffer
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Beitrag Titel: (Kein Titel)
Das was jetzt als Baugebiet beschlossen wurde ist bereits der maximal mögliche Ausbau, sonst ist dort kein Platz mehr. Laut regionalem Raumordnungsprogramm ist eine weitere Ausweisung von Gewerbeflächen nicht zulässig.Daran muss sich die Stadt halten, oder ein umständliches Moderations- und Bürgerbeteiligungsverfahren einleiten, das nicht nur locker mal 10 Jahre dauert, es hat auch keine Aussicht. Und selbst wenn dieser unwahrscheinliche Fall eintreten würde, wären die Flächen, die man da rausschlagen kann nicht wirtschaftlich zu einem Logistik- und Produktions-Standort zu entwickeln.

Willst Du ernsthaft Lagerhallen mit Banken vergleichen? Die Wertschöpfung pro m² kann man sich leicht ausrechnen. Btw; Die VW-Bank hat ihren SItz in Braunschweig.

Selbst OB Hoffmann redet öffentlich davon, dass es in Braunschweig zu wenig Flächen für große Gewerbeansiedlungen gibt. Kann Ich da so falsch liegen?


Auszug aus regionalem Raumordnungsprogramm / Karte Freiraumentwicklung.
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